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Was es beim Bau bzw. Kauf zu beachten gilt

Egal ob Hausbau oder –kauf, wer in seine Traumimmobilie einziehen will, muss vorher einiges beachten. Die Immobilien-Experten der Volksbank Immobilien GmbH zeigen Ihnen, welche Aspekte beim Hauskauf und –bau zu beachten sind. Hierbei spielen beispielsweise das Grundstück, die Bauweise oder die (zusätzlichen) Kosten eine Rolle. Lesen Sie selbst!


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Das Grundstück

Hat man ein Grundstück seiner Wahl gefunden – egal ob mit oder ohne bestehender Immobilie – gilt es zunächst zu prüfen, ob es einen Bebauungsplan gibt. Mit einem solchen Plan können Sie genau abschätzen, welche Bauten (bspw. Haus mit oder ohne Garage bzw. Carport) Sie auf der Fläche realisieren können und wie groß der Abstand zum Nachbarn sein muss. Das kann wichtig werden, wenn Sie vielleicht nur ein kleines Grundstück zur Verfügung haben und Sie genau planen müssen, wie groß das Haus werden darf. Auch mögliche Anbauten an Bestandsimmobilien können so abgeschätzt werden. Befinden sich andere bestehende Gebäude auf dem Grundstück, ist zu prüfen, ob diese unter Umständen abgerissen werden können. Hierfür bedarf es der Beantragung einer Abrissgenehmigung für Altbebauung.

Der Grundbuchcheck

Sehen Sie im Grundbuch nach, welche Dienstbarkeiten hier eingetragen sind. Diese kurze, aber dennoch wichtige Überprüfung kann Immobilienkäufern mögliche Haken beim Haus- und Grundstückskauf aufzeigen. Ist beispielsweise eine Grunddienstbarkeit eingetragen, kann das heißen, dass einem Dritten gewisse Rechte zustehen. Das kann zum Beispiel ein Wegerecht oder ein sogenannter Ausschluss sein. Wenn Sie das nicht möchten, müssen Sie sich gegebenenfalls nach einem neuen Grundstück umsehen, da das Recht an das Grundstück gebunden ist.

Die Prüfung von Altlasten

Bevor Sie eine Bestandsimmobilie oder ein Grundstück kaufen wollen, prüfen Sie, ob es möglicherweise mit Altlasten befallen ist. Finden sich solche Gefahren für Umwelt oder Grundwasser, müssen diese wenige Monate nach dem Kauf des Grundstücks/des Hauses beseitigt werden. Diese Kosten gilt es zu berücksichtigen. Bei Bestandsimmobilien ist es ratsam, u. a. auch die eingebaute Heizungsart zu prüfen. Was in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch als modern und praktikabel galt, ist nach heutigen Umweltgesichtspunkten, nicht mehr aktuell. Zum Beispiel sind Häuser mit alten Ölheizungen ein Kostentreiber. Die Entsorgung des Altöls und die Umrüstung auf andere Energieträger kann teuer werden. Prüfen Sie daher im Vorhinein, ob eine Entsorgung unkompliziert und der Einbau bspw. einer Gastherme problemlos machbar ist.

Besonderheiten beim Hausbau

Heutzutage ist es häufig eine Frage des Budgets: Kataloghaus oder individuelle Hausplanung? Entscheiden und besprechen Sie schon frühzeitig, welcher Haustyp Sie sind und was Sie wollen. Soll ein Architekt Ihren individuellen Traum vom Haus erfüllen oder können auch Fertighausanbieter Ihre Ansprüche erfüllen? Außerdem ist es wichtig zu klären, ob Ihr Traumhaus einen Keller haben soll. Wenn ja, müssen Sie vorher unbedingt prüfen, ob der Grundwasserspiegel den Bau eines Kellers ermöglicht. Auch müssen mögliche Anträge für die erforderlichen Erschließungsarbeiten gestellt werden. Sie sollten sich die Frage stellen: Welche Arbeiten für die Erschließung des Grundstückes müssen beantragt werden?

Baufirma: Aufsicht und Absicherung

Wer seine Arbeiten an einer Bestandsimmobilie oder für ein ganz neues Haus ausführen lässt, sollte sich die Subunternehmer der Baufirma nennen lassen. So können Sie sich nach deren Arbeitsqualität erkundigen und mögliche Schwachstellen besser überwachen bzw. gar nicht erst entstehen lassen. Außerdem ist es ratsam, laufende Kosten für Baustrom und -wasser von der Baufirma tragen zu lassen und das schriftlich im Vertrag festzuhalten. Bei Arbeiten im Winter kann es sonst teuer werden. Besonders wichtig ist es, vorab zu klären, wer im Insolvenzfall der Baufirma die Bauarbeiten weiterführt. Dies kann Ihnen unnötigen Ärger ersparen. Um die Bauarbeiten an Ihrer Traumimmobilie nicht ins Unendliche zu ziehen, ist es wichtig, einen geplanten Fertigstellungstermin schriftlich im Vertrag festzuhalten.

Zusätzliche Kosten

Zu Bedenken gilt weiterhin: Wer ein neues Haus baut, sollte zusätzliches Geld für Gartenarbeiten einplanen. Nach einem Neubau sieht das Grundstück meist aus, wie eine Marslandschaft. Hier gilt es noch einmal kräftig Geld in die Hand zu nehmen, um aus dem Bauland ein echtes Gartenfeeling entstehen zu lassen. Bestandsimmobilien haben hier meist den Vorteil, dass der Garten bereits vorhanden und im besten Fall vom Vorbesitzer gepflegt wurde.

Erfahrungen und Vergleiche lohnen

Tauschen Sie sich unbedingt mit früheren Bauherren über ihre Erfahrungen mit Baufirmen oder anderen beauftragten Gewerken aus. Schon einmal gemachte Erfahrungen können helfen, Fehler zu vermeiden und essentielle Aspekte zu berücksichtigen. Scheuen Sie sich daher nicht, Freunde oder Bekannte anzusprechen. Auch Referenzobjekte (Grundstücke und Häuser) können Ihnen dabei helfen, zum einen die Kosten für ein Grundstück (mit oder ohne Bestandsimmobilie) besser einschätzen zu können. Zum anderen können Sie sehen, wie Ihre beauftragte Baufirma in den verschiedenen Bauphasen (Rohbau, Haustechnik, schlüsselfertig) agiert. Außerdem ratsam: Um die Gesamtkosten besser einschätzen zu können, fragen Sie mehrere Baufirmen an und erstellen Sie anhand der gemachten Angaben einen Preisspiegel.

Wir helfen Ihnen!

Wenn Sie Hilfe bei der finanziellen Planung Ihrer Traumimmobilie brauchen, sprechen Sie unsere Finanz-Experten der Volksbank Immobilien GmbH an. Wir sind für Sie da, wenn es um eine der wichtigsten Entscheidungen in Ihrem Leben geht.

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